Frei heraus!


Ein Stotterstück von Simon Dworaczek 

 

Regie: Simon Dworaczek 

Bühnenbild und Kostüme: Lea Steinhilber 

Choreografie: Grant McDaniel 

Musik: David Lipp 

 

Das Phänomen des Stotterns begleitet uns, seitdem es Sprache gibt. Zirka ein Prozent der Menschheit stottert. Seit Aristoteles versuchen Experten und Betroffene, dieses Phänomen zu ergründen. Doch die Wissenschaft tappt noch immer im Dunkeln. Sowohl in der Literatur als auch am Theater sind stotternde Figuren entweder "Deppen" oder hyperintelligente Autisten. Damit ist nun Schluss. 

 

"Stottern ist der große Weiße Wal der Sprechstörungen," sagt der international renommierte Sprachforscher Oliver Bloodstein. "Scharen von Suchenden spürten ihm mit Hingabe, ja Besessenheit in den entlegensten Winkeln nach. Doch all denen, die die Kühnheit besitzen, sich mit ihm anzulegen, macht es immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Das Stottern bewahrt seine Geheimnisse."

 

Ist das Stottern wirklich ein Fehler? Wie fühlt es sich an? Wie geht unsere Gesellschaft damit um? Und kann nicht jede Schwäche auch eine Stärke sein?

 

Entstanden ist eine komödiantische Reise des Andersseins auf der Suche nach der eigenen Identität.

 

Mit Eva Dorlass, Philip Kelz, Christoph Kohlbacher, Tony Marossek, Maria Lisa Huber

 

Premiere: 14. Dezember 2016, Max Reinhardt Seminar Wien 

 

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